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Deutsche Bundeswehr Offizier Reviews

Updated Jul 31, 2019

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Found 22 reviews

3.0
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Deutsche Bundeswehr CEO Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen
12 Ratings
  1. Helpful (1)

    "Perspektiven als Soldat und Offizier"

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    • Work/Life Balance
    • Culture & Values
    • Career Opportunities
    • Compensation and Benefits
    • Senior Management
    Current Employee - Offizier in Berlin
    Recommends
    Neutral Outlook
    No opinion of CEO

    I have been working at Deutsche Bundeswehr full-time for more than 10 years

    Pros

    Persönlichkeitsentwicklung Sprachausbildung Politische, geschichtliche und soziale Ausbildung in Einem. Arbeit im internationalen Kontext weitet den Blick und Einfluss für die eigene Karriereplanung Gute Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Bundeswehr (bei Eignung, Befähigung und Leistung) -> siehe Kontras

    Cons

    Keine individuelle Karriereplanung bis Abschluss Offizierausbildung (4 Jahre) 12 Jahre einseitige Verpflichtungszeit (kein Kündigungsrecht) Erfordert hohe persönliche, mentale und räumliche Flexibilität Auslandseinsätze die ggf. auch das eigene Leben bedrohen können.

    Advice to Management

    Individuelle Karriereplanung und Karrierewege außerhalb der Truppendienst / Fachdienst Kategorien. Planbarkeit ab 2. oder 3. Dienstjahr und nicht erst ab A14/A15.

    Deutsche Bundeswehr2015-02-03
  2. Helpful (1)

    "Spannendes Arbeitsumfeld mit vielen Unsicherheiten"

    StarStarStarStarStar
    • Work/Life Balance
    • Culture & Values
    • Career Opportunities
    • Compensation and Benefits
    • Senior Management
    Current Employee - Offizier in Altenstadt, Weilheim-Schongau, Bavaria
    Recommends
    Neutral Outlook

    I have been working at Deutsche Bundeswehr full-time for more than a year

    Pros

    Für mich stand der Wunsch im Vordergrund, meinem Land als Offizier zu dienen, Verantwortung zu tragen, Menschen zu führen und eine abwechslungsreiche Tätigkeit auszuüben. Im Prinzip habe ich genau das gefunden. Die Abwechslungsreichen Tätigkeiten im Tagesgeschäft sind spannend und fordernd. Man bekommt als Offizier sehr früh ein sehr hohes Maß an Verantwortung über Mensch und Material, wird darauf aber im Rahmen der... Ausbildung (militärisch und akademisch) auch intensiv vorbereitet. Die Karrierechancen sind durchweg sehr gut, aber selbstverständlich nur für diejenigen, die Topleistung erbringen. Auch der Verdienst ist mehr als angemessen. Als Zeitsoldat hat man einen beamtenähnlichen Status, wodurch vom niedrigen Bruttogehalt SEHR viel Netto übrig bleibt. Darüber hinaus erhält man bereits ab dem ersten Monat eine auskömmliche Vergütung, die sich sukzessive steigert und ein Studium ohne finanzielle Sorgen ermöglicht. Allgemein kann man sagen, dass es in der Bundeswehr eine Vielzahl von berufen gibt. In welchem Bereich man letztendlich arbeitet, steuert man über die Wahl der Teilstreitkraft (Heer/Luftwaffe/Marine) und dann die Wahl der Truppengattung/Verwendungsreihe (Panzer, Infanterie, Logistik, fliegende Verbände usw.). Es ist für fast jeden etwas dabei.

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    Cons

    Der Offizierberuf erfordert grundsätzlich ein höheres Maß an Mobilität, als andere Laufbahnen in der Bundeswehr. Während der lehrgangsgebundenen Ausbildungen finden Versetzungen alle 3 - 9 Monate statt. Das Hochschulstudium in München oder Hamburg hat mit vier Jahren die wohl längste Dauer, die ein Offizier an einem Standort verbringt. Auch nach der Ausbildung sind Versetzungen alle 3 - 4 Jahre die Regel, wobei man... nur bedingt Einfluss auf den neuen Dienstort hat. Wünsche kann man immer äußern, allerdings gehen die Bedürfnisse des Dienstherrn vor. Hinzu kommt die Möglichkeit der Teilnahme an Auslandseinsätzen mit dem damit verbundenen Gefahrenpotential für Leib, Leben und Seele. Dieses Risiko ist auch nicht abstrakt, wie man an den zahlreichen Einsätzen sehen kann, an denen sich die NATO beteiligt. Ansonsten hat die Bundeswehr mit einer chronischen Unterfinanzierung zu kämpfen. Man kann hierzu keine allgemeingültige Aussage treffen, aber je nachdem wo man Dienst tut, können Gebäude, Material und Großgerät entweder in einem Topzustand oder komplett sanierungsbedürftig sein. Hier ist man zwar seit einigen Jahren am Nachbessern im großen Stil, allerdings ist die Situation noch bei Weitem nicht zufriedenstellend, wie man auch den Medien entnehmen kann. Man muss außerdem sagen, dass der Soldatenberuf grundsätzlich kein familienfreundlicher Beruf ist. Die häufigen Versetzungen sind belastend. Noch belastender ist die regelmäßige Teilnahme an Auslandseinsätzen, verbunden mit monatelanger einsatzvor- und nachbereitung. Auch im Tagesdienstbetrieb, z.B. in Ausbildungseinheiten, kann die Wochenarbeitszeit schnell bei 50 - 60 Stunden liegen.

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    Advice to Management

    Das Management (wir nennen es "übergeordnete Führung") will derzeit die Attraktivität des Soldatenberufs über Familienfreundlichkeit und Aspekte der Unterbringung (Mobiliar, W-LAN usw.) zu steigern. Diese Maßnahmen sind keineswegs sinnlos, allerdings sind sie zweitrangig! Was der Soldat braucht, um sich wohl zu fühlen, ist gute Ausrüstung in ausreichender Menge, eine fordernde Ausbildung, die ihn auf die Gefahren... seines Berufs vorbereitet und ein gewisser Korpsgeist, der in der heutigen Bundeswehr leider viel zu wenig gelebt wird.

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    Deutsche Bundeswehr2015-01-15
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