Der Bewerbungsprozess war formal sauber organisiert: mehrere Runden, Präsentation, Gespräche mit Management und HR.
Was aber komplett intransparent blieb: Die ausgeschriebene Stelle existierte offenbar nicht wirklich – sie hing vom möglichen Weggang einer internen Person ab, was im Prozess nie kommuniziert wurde.
Erst nach dem finalen Gespräch kam die Info: Die zu ersetzende Person bleibt doch – daher keine Einstellung. Aus Sicht des Bewerbers heißt das: Zeitverschwendung durch einen Prozess ohne echte Grundlage.
Wer Bewerber durch 3 Runden zieht, sollte im Vorfeld sicherstellen, dass die Stelle auch real vakant ist – oder zumindest offen kommunizieren, wenn interne Entscheidungen noch ausstehen.