Der Bewerbungsprozess bestand aus einer zweistündigen Zeitaufgabe, in der drei Schnittstellen in einer frei wählbaren Programmiersprache entworfen und umgesetzt werden sollten. Im Anschluss daran fand ein Gespräch statt, in dem die Aufgabe gemeinsam besprochen wurde.
Die Gesprächsatmosphäre war überwiegend angenehm, und die meisten Beteiligten traten freundlich und wertschätzend auf. Eine der teilnehmenden Führungspersonen wirkte jedoch während des Gesprächs abwesend, da parallel am Laptop gearbeitet wurde, und zeigte nur wenig aktives Interesse am Austausch. Auch eine persönliche Begrüßung blieb aus. Zudem wurden technische Fragen gestellt, die nur eingeschränkt mit der zuvor bearbeiteten Aufgabe zusammenhingen und wenig Bezug zu objektorientierten Entwicklungsansätzen hatten. Insgesamt entstand der Eindruck einer geringen Vorbereitung bzw. Motivation für das Gespräch. Dieses Auftreten stand im deutlichen Kontrast zum ansonsten positiven Eindruck der übrigen Gesprächspartner und des Unternehmens insgesamt.