Sehr unangenehmes Telefoninterview. Gesprächspartner klang schon recht streng (war aber auch der Geschäftsführer). Hauptsächlich Interesse an Verfügbarkeit. Es wurde plötzlich eine komplett andere Werkstudentenstelle vorgestellt. Auf meinen Hinweis hin, dass ich mich ja für eine Stelle mit einer anderen Beschreibung beworben hätte, hieß es, das wäre falsch, es gäbe nur eine ausgeschriebene. Online sah ich dann, dass sehr wohl zwei Stellen ausgeschrieben waren (beide jeweils betitelt mit lediglich "Werkstudent"), eine davon (meine eigentliche Bewerberstelle) war auf der Homepage mit einem zweiten Titel versehen (Prozessleiter Lean...), was darauf hindeutet, dass diese Stelle wohl mal als Festanstellung ausgeschrieben war und mangels Bewerber mit den gleichen Anforderungen als Werkstudentenstelle ausgeschrieben wurde? Oder die HR-Abteilung hat nicht aufgepasst, was genauso schlimm ist. Jedenfalls wurde dann konsequent auf 40 Stunden (!!!) bestanden, trotz meinem Hinweis auf Fokus auf meine Masterthesis. Danach Frage, wie viele Stunden ich denn machen könnte. Pauschal 20 Stunden gesagt, woraufhin dann stur 5 Stunden pro Tag verlangt wurden, ohne Verhandlungsmöglichkeit (i. S. v. "du musst funktionieren"). Zum Schluss Frage nach Gehaltsvorstellungen. Gegenvorschlag des Unternehmens diesbezüglich jedoch zufriedenstellend, was den Stundensatz angeht. Positives Feedback zum Lebenslauf. Man hat schnell gemerkt, dass man sehr strukturiert arbeiten sollte, da sehr viel davon abhängt, ob die Prozesse laufen. Man könnte anhand davon auch die Konsequenzen bei Nichteinhaltung von Arbeitspaketen ableiten...
Angebot wurde gemacht, habe ich jedoch aufgrund komplett fehlender Sympathie später abgelehnt.