Der Prozess begann mit einer telefonischen Vorauswahl der Rekrutierungsfirma, gefolgt von einem Telefoninterview mit dem Leiter des Aufgabenbereichs, sowie dem leitenden Manager in Basel. Das Gesamterlebnis war sehr positiv, obwohl meine Bewerbung abgelehnt wurde. Das einzig Negative waren die Reisekosten, ohne ein Jobangebot zu bekommen – etwas, das Personalverantwortliche wirklich in Betracht ziehen sollten, wenn Kandidaten zu persönlichen Interviews eingeladen werden.
Mir wurde rückgemeldet, ich hätte „nicht genug Fachkenntnisse und wir hatten Schwierigkeiten, detaillierte Auskünfte über bisher verrichtete Tätigkeiten zu erhalten, daher konnten wir keine ausreichende Einsicht in seine Fähigkeiten erlangen”. Ich erinnere mich nicht daran, das mir eingehende Fragen über Fachkenntnisse gestellt wurden, also gab es evtl. eine Kluft zwischen Fragen und Antworten. Außerdem finde ich es viel einfacher, jemanden hinsichtlich Fachwissen einzuarbeiten, als in Sachen Sozialkompetenz, also ist dieses Feedback vielleicht nicht besonders gut. Trotzdem sehe ich es positiv und nutze es als Gelegenheit zu persönlichem Wachstum und Weiterentwicklung.
Ferner habe ich in mehreren Interview-Feedbacks gelesen, dass Roche den Fokus darauf legt, Leute zu finden, die sich schnell in ihre Teams integrieren und dass persönliche Aspekte für sie entscheidend sind. Deswegen habe ich mein Bestes gegeben, ihnen meine Persönlichkeit und meine sozialen „Soft Skills” zu zeigen, aber scheinbar stimmt das nicht immer. Ich empfehle Bewerbern dringend, Roches Interviewer nach dem Stellenwert zu fragen, den Fachwissen im Vergleich zu Verhaltensaspekten im Bezug auf den Job einnimmt. Auf dieser Weise können sie ihre Antworten entsprechend auslegen.